Club für Holländische Schäferhunde Österreich
Club für Holländische Schäferhunde Österreich

Geschichte

Der Holländische Schäferhund

Kurzer geschichtlicher Abriss (Quelle: FCI-Standard):

Die Hauptaufgabe des Holländischen Schäferhundes war ursprünglich die eines Schäferhundes auf dem Land. Die Holländer hatten schon sehr früh eine landwirtschaftliche Kultur, die unter anderem von Schafherden ins Stand gehalten wurde. Die Hunde mussten die HErden von den Feldern fern halten, welches sie durch das patrolieren der Grenzen von Strassen und Feldern taten. Ausserdem begleiteten sie die Herden auf ihrem Weg zu den gemeinsamen Wiesen, Märkten und Häfen. Auf dem Bauernhof hielten sie Hühner fern von den Küchengärten, sie hüteten die Kühe und brachten sie zum Melken und zogen die Milchkarren. Ausserdem machten sie die Bauern auf Fremde, die sich dem Hof näherten, aufmerksam. Um 1900 gab es kaum noch Schafherden in den Niederlanden. Durch seine flexiblen Fähigkeiten war der Holländische Schäferhund sehr für Hundetraining geeignet, welches zu dem Zeitpunkt beliebt wurde. So startete er also eine neue Karriere als Polizei-Hund, als Such- und Fährten-Hund und als Blinden-Hund. Trotzdem ist er aber immer noch fähig Schafe zu hüten. Der erste Rasse-Standard datiert vom 12. Juni 1898.  

In der deutschsprachigen Literatur wird der Holländische Schäferhund kaum oder nur am Rande erwähnt.

 

L.Beckmann beschreibt in seinem großen Standardwerk nur den Belgischen Schäferhund.

 

Auch R. Strebel hielt sich kurz mit folgendem Wortlaut "Die holländischen Schäferhunde gleichen den unsrigen sehr, doch ist mir aufgefallen, dass bei den meisten der Hals teiler aus den Schultern herauswächst, wodurch der Holländer etwas Selbstbewussteres in seiner ganzen Erscheinung hat, auch sieht sein Kopf kürzer aus."

 

Hauck (1966) übernahm den Standard aus dem Jahre 1938 und befasste sich kurz mit der Rasse. Er schreibt "Der Holländische Schäferhund unterscheidet sich nur unwesentlich von den übrigen europäischen Schäferhundschlägen. Der Kopf ist zwar gestreckt und nicht breit, ist aber kürzer als der des Deutschen Schäferhundes. Die dreieckigen Stehohren sind mittgelgroß, Augen dunkel. Afterzehen, Säbelrute nicht erwünscht. Haar: a) kurz mit dichter Unterwolle, b) langstockhaarig, c) rauhharig; Farbe verschieden. Schecken nicht erwünscht. Schulterhöhe über 50 cm. Gewicht etwa 23 kg."

 

Rittmeister von Stephanitz (1921) beschreibt in der 6. Auflage wie folgt "In Holland werden für die bodenständigen Schäferhunde drei Haarschläge anerkannt, der Kurhaarige, der Rauhharige und der Langhaarige. Die Hunde entprechen sonst durchaus den unsrigen, sind kräftig gebaut, im Durchschnitt wohl etwas feiner - Mindestmaß für Rüden 53 cm, für Hündinnen 50 cm Schulterhöhe.... Für seine Rasse wirkt dort der "Nederlandse Herdershonden-Club, Sitz Amsterdam, der sich richterweise nicht sehr wie die belgischen Zuchtvereine auf Farbenzucht festlege, sondern gan zwie der SV die Farbe für unwesentlich erklärt"

 

 

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